AfD BW | KV Pforzheim/Enz

Kein Pantoffel breit den Faschisten

Emil Sänze MdL über die Lebensäußerungen der SPD Rottweil und Möchtegern-Antifaschisten mit Doppelkinn+++


Der SPD-Ortsverein Rottweil ist ein lebendiger Ortsverein – so kann es auf deren Homepage jeder lesen, der das wirklich wissen will. In der vergangenen Woche hatte der Stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag und deren Pressepolitischer Sprecher, Emil Sänze MdL, im Namen der Fraktion den Fraktionsvorsitzenden und Landesvorsitzenden der SPD, Herrn Stoch, um Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Untersuchungsausschuss in der Affäre Lucha-Sonntag angefragt, wo es um die mutmaßliche Fehlverwendung öffentlicher Mittel durch eine gGmbH des bekannten Establishment-Komödianten geht. Volksvertreter Stoch hatte den Aufklärungswunsch der AfD mit der drolligen Tirade „Kein Fußbreit den Faschisten!“ verweigert. Ins gleiche Horn stößt nun der Schramberger / Rottweiler SPD-Vorsitzende Witkowski, dessen Pressemitteilung die RWNZ am 27.2. immerhin als nützlich zur Füllung ihres Nachrichtenformats befand. Darin unterstellt der als Redakteur arbeitende Witkowkski, nebenbei auch AWO-Vorsitzender im Kreis Rottweil, in das Horn seines Genossen „Andy“ (Zitat: Witkowski) Stoch: Bei der AfD handle es sich um „Faschisten“, Sänze verwende bei dem Begriff „entartet“ Nazisprache, Höcke sei Faschist, die AfD vergifte den gesellschaftlichen Zusammenhalt, sei angeblich so wenig demokratisch wie die historischen Nationalsozialisten, und stehe auch in irgendeinem diffusen Zusammenhang mit dem Massenmord des Psychopathen in Hanau: Denn Hass könne töten usw. usw.. Das könnte man als bizarren Geifer abtun – jedoch wird die Rottweiler Stadtverwaltung vom SPD-Ortsverband mehr oder minder offen demokratiefeindlich aufgefordert, den gewählten Volksvertretern der AfD öffentliche Veranstaltungen zu verweigern. Dazu Emil Sänze:


„1. Herrschaften Stoch und sein Schwarzwälder Witkowski versteigen sich zu einer Wortwahl, die ihren kognitiven Horizont übersteigt, ihr Geschichtswissen sowieso - der Mantel der Geschichte ist zu groß für sie. Man muss über die heutige SPD ein wenig ausholen. Sie leben von den aus der Zeit gefallenen Schauergeschichten einer noch Respekt verdienenden Genossen-Generation der 1930er Jahre, die nun einmal ausgestorben ist, aber in der DDR von Sowjetgnaden noch eine handfeste Diktatur schaffen durfte. Das ist der Mythos, in den sie verliebt sind. Von Menschen, die heute „Kein Fußbreit den Faschisten!“ verkünden, erwarte ich, dass sie a) wissen, was Faschismus ist, und dass sie b) unter ihrem Bauch ihre eigenen Füße noch sehen können. Faschismus: Das war General Franco, oder irgendwelche Bananenstaaten-Diktatoren. Antifaschisten – das waren die abgehärteten, körperlich zähen (ist das jetzt schon ein NS-Wort?), leidensfähigen und verschwiegenen Idealisten der Sozialistischen Internationale aus ganz Europa, die unter Lebensgefahr an die Front gingen. Antifaschisten – das waren damals reale Leute, die wirklich unter Unrecht zu leiden hatten, die Exilbiographien oder Verschleppung riskierten. Auch wenn ich ihre kommunistischen Utopien, die die DDR-Bevölkerung ausbaden mußte, gewiß nicht teile. Sie waren immerhin Kämpfer ihrer Sache - nicht ein Epigonen-Kaliber, das beim Zeitung holen über seinen eigenen Fußabtreter stolpert und sich dann bei der Verwaltung beschwert. Den Leuten, die sich heute in SPD-Vorständen ‚Antifaschisten‘ nennen wollen, empfehle ich einen Blick in den Spiegel. Sind sie überhaupt real? Sie scheinen mir rundäugiges, komfortfreudiges Wohlstandspersonal und schöne Gefühle liebende Hausfrauen. Die anderen heutigen, sich ebenfalls ohne jede Rechtfertigung ‚Antifaschisten‘ nennenden kriminellen Straßenschläger und Terroristen romantisieren sie. Bei deren „Antifa“-Angriffen auf Eigentum und Leben demokratischer Andersdenkender sehen die SPD-Genossen systematisch weg, weil sie selbst in ihrer eigenen verpeilten Gegenwart alle so gerne romantisch-revolutionäre Ché Guevaras wären, aber ihre Pantoffeln und ihre Sozialprivilegien und ihre Wohlstandsbäuche so lieben und sich reale linksextremistische Menschenhasser aus Prinzip nicht vorstellen wollen. Sonst wäre ihr Mythos ja tot. Das Bild der SPD ist heute bis zur Selbstabwicklung post-arriviert. Die SPD hat mit der legitimen Partei der sozialrevolutionären Idealisten und den Rechte-Erkämpfern für die lohnabhängig Beschäftigten nichts mehr zu tun, sondern hat eine selbstreferentielle Verwaltungsmoloch-Sozialgeschwulst geschaffen, die mehr Probleme schafft, als sie löst. Man könnte sagen: Sie ist ideell völlig degeneriert (entartet soll ich ja nicht sagen!) und personell Lichtjahre vom intellektuellen Spitzen-Niveau der Schmidts, Wischnewskis oder Bahrs entfernt. Sie hat keine Staatsmänner mehr.“


„2. SPD-Genosse Witkowski arbeitet als Redakteur, seine Frau als Grundschulleiterin – ein solcher Mann weiß genau, dass er hier als Schreibtischtäter hetzt und die Demokratie mitsamt den Rechten demokratischer Andersdenkender mit Füßen tritt: Sein Zündeln gar mit Hanau ist sittlich jämmerlich, und er weiß es. Zunächst einmal – natürlich haben wir die SPD in der Lucha-Sonntag-Affäre angefragt, um sie vor der Bevölkerung als Demokratieverweigerer und Arbeitsverweigerer bloßzustellen. Sie haben uns den Gefallen ja auch getan: Es war uns klar, dass der mit gut 23 Tsd. monatlich dotierte Fraktionsvorsitzende Stoch seine Verantwortung als Interessenvertreter seiner Wähler, Bürger und Steuerzahler verweigern würde. Herr Witkowski hört den Ruf seines Herrn und plappert dessen Duktus nach. Vielleicht hat er Hoffnung, in seiner abgelebten Partei etwas zu werden. Aber die moralische Pose, in die er sich wie in schönen Zwirn werfen will, kneift an allen Enden.“


„3. Ich schaue mir, wie gesagt, das Personal der SPD gut an. Wer braucht heute die SPD? Wer z.B. ist im Schramberger Vorstand unter 40, ist augenscheinlich tätowierter Punk oder Türke - was über Rekrutierung und Zielgruppen von Herrn Witkowskis Antifa-Show alles sagt. Das, mitsamt der AWO und ihren Flüchtlingsgeschäften (s. Landtagsdrucksache 16/7638, https://www.landtag-bw.de/…/…/Drucksachen/7000/16_7638_D.pdf), ist wohl die sogenannte Zivilgesellschaft, für die Herr Witkowski sprechen will. Um sich über die eigene gesellschaftliche Irrelevanz hinweg zu täuschen, muss das SPD-Volksfront-Theater den Popanz des vermeintlichen großen Demokratie-Endkampfes über die Bühne pfuschen. So wollen sie heute ihre durch Fehlleistung verdienten Wahlschlappen vorbeugend als einen Fehler eines vermeintlich von Extremisten verführten Volkes darstellen und sich zu Märtyrern inszenieren. Natürlich will die SPD überall ‚Brandmauern‘ errichten und unsere AfD aus der Öffentlichkeit drängen, die sich in demokratischen Prozessen mit demokratischen Programmen durchgesetzt hat und die der ideell entleerten SPD und ihren Pfründen Konkurrenz und Angst macht. Dazu werden wir eben von Berufsschreibern in der übelsten Weise diffamiert, aber wir kennen es schon, und es ficht uns nicht an. Die Genossen, die hier so gerne von Faschismus schwadronieren, haben wohl zu viel Hemingway-Romantik gelesen – oder zu wenig davon. Herr Witkowski, selbsternannter ‚Antifaschist‘ unterstellt mir öffentlich ‚Hass‘. Er möchte sicher gerne wichtig genug sein, um gehasst zu werden. Dazu fehlt ihm das Kaliber. Mein Mitleid kann er immerhin haben.“


https://www.nrwz.de/…/saenze-und-die-sprache-der-nat…/254953


Weitere Beiträge

Barbara Borchardt blamiert sich bis auf die Knochen.

30.05.2020
Kaum im Amt blamiert sich die neu gewählte Verfassungsrichterin in Mecklenburg-Vorpommern Barbara Borchardt bis auf die Knochen. Seit 1976 war sie in der SED, die heute unter dem Namen Die Linke in den Parlamenten sitzt. Borchardt ist auch Mitglied der Antikapitalistischen Linken, wie bereits in einem früheren FB-Artikel vom 25.5. (...)

AfD-Gemeinderatsfraktion Pforzheim Pressemitteilung

29.05.2020
„Die wöchentlichen Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen zeigten, was passiere, wenn den Menschen Sicherheit und Orientierung fehle“, schreiben die Stadträte Weisenbacher und Spohn (WIP/Die Linke) in einem Presseartikel. „Das ist ein völliges Verkennen der Motivation besorgter Bürger“, äußert (...)

Na sowas: Westliche Entwicklungshilfe landet auf Schweizer Nummernkonten

28.05.2020
Die Meldung war wieder mal ein Paukenschlag – und brüskiert all jene Weltverbesserer, die meinen, eine Entwicklungshilfepolitik mit der Gießkanne sei das Allheilmittel zur Behebung der Nöte Afrikas: Eine Studie der Weltbank weist nach, dass ein beträchtlicher Anteil der von der Weltbank an Drittweltstaaten geleisteten (...)

offener Brief an den Innenminister von Baden-Württemberg, Herrn Thomas Strobl

26.05.2020
Betr.: Ihre Äußerungen zu den aktuellen Demonstrationen für Bürgerrechte und gegen überzogene Corona-Verordnungen – Offener Brief Sehr geehrter Herr Minister Strobl, mit Interesse nehme ich Ihre derzeitigen Äußerungen (z.B. im SWR-Radioprogramm am 23.5.2020) zur Kenntnis, in denen Sie vor einer (...)

Die Abschiebebilanz der Bundesregierung fällt katastrophal aus

26.05.2020
Die Abschiebebilanz der Bundesregierung fällt katastrophal aus: Im letzten Jahr scheiterte mehr als jede zweite Rückführung, oft waren die Migranten nicht auffindbar. Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) hat in einer neuen Studie Gründe für die niedrige Anzahl an gelungenen Rückkehrverfahren (...)

Pressemitteilung: Grimmer kontert erneut: Flucht ins Absurde

25.05.2020
Pforzheim, den 24.05.2020 Pressemitteilung   „Gunther Krichbaum flüchtet sich ins Absurde, wenn er die bei EU-Parlamentswahlen fehlende Gleichheit der Stimmen – eines der zentralen Kriterien für demokratische Wahlen – mit der Ungleichgewichtigkeit der deutschen Länderkammer zu relativieren versucht.“ Mit diesen (...)

Österreich vertritt deutsche Interessen besser als die Bundesregierung

21.05.2020
Österreichs Bundeskanzler hat sich klar gegen den von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron vorgestellten „Wiederaufbaufonds“ positioniert. Auch die Niederlande, Dänemark und Schweden stellen sich gegen den Plan nicht rückzahlbarer Zuschüsse an überschuldete Staaten, (...)

Wiederaufbaufonds": Ausverkauf der deutschen Staatsfinanzen

20.05.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron haben einen „Wiederaufbaufonds“ angekündigt. Noch schneller als befürchtet ist die Kanzlerin wieder vor den Begehrlichkeiten Frankreichs und der überschuldeten Süd-Staaten in die Knie gegangen. Der Wiederaufbaufonds ist nichts (...)

Pressemitteilung von Dr. Bernd Grimmer zum Artikel von Frau Beilschmidt

19.05.2020
Was bitte sind „Fake News über die EU?“ fragt der Pforzheimer AfD-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Europa-Ausschuss des Landtags, Bernd Grimmer, die städtische Europa-Beauftragte Anna-Lena Beilschmidt. Sind es für Frau Beilschmidt Fake News, dass die EZB zur faktischen Finanzierung der Südländer Staatsanleihen (...)

Trotz Grenzkontrolle 5100 Asylanträge pro Monat!

18.05.2020
Deutschlands Außengrenzen werden seit März aufgrund der beschlossenen Maßnahmen zur Corona-Pandemie strikt kontrolliert. Eine Einreise für Migranten ist kaum mehr möglich. Da erstaunt es regelrecht, dass pro Monat dennoch tausende neue Asylanträge beim BAMF eingehen. Von 5.100 ist offiziell die Rede. Wo kommen die Menschen (...)

Livestream Alternative Runde am 20. Mai auf Youtube

18.05.2020
Einladung zur alternativen Runde KV Pforzheim/Enzkreis Onlineveranstaltung Thema: Die Corona Religion Ein Vortrag von Alfred Bamberger Beginn 20 Uhr auf unserem Youtubekanal (...)

Chaos, Unfähigkeit, Verantwortungslosigkeit

18.05.2020
Die Pandemie macht Schluss mit der berühmt berüchtigten schwarzen Null: das Steueraufkommen sinkt nach den neuesten Steuerschätzungen um 120 Milliarden, d.h., 60 Milliarden Bund und 60 Milliarden Kommunen. Wahrscheinlich beträgt das Defizit eher 300 Milliarden Euro, was dies für die angebliche schwarze Null bedeutet, kann sich jeder (...)