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Extinction Rebellion - Die Revolution kommt als englische Gesellschaft mit beschränkter Haftung

von Emil Sänze:


Liebe Leser,
es gibt Einiges auf der Insel, was der Mitteleuropäer erst auf den zweiten Blick versteht. Besonders, wenn der Mitteleuropäer ein wenig egozentrisch und realitätsfremd sein will. So wunderte sich heute (27.8.) Morgen etwa die Redaktion von SWR3 – der SWR soll ja jetzt von seinem neuen Intendanten Gniffke zu einem „Pacemaker“ aufgebaut werden -, dass der nach medialem dafürhalten eher garstige Premier Boris Johnson in seinem Heimatland Zustimmung genießt, während er doch nach den Maßstäben der deutschen Politik sozusagen „gar nicht gehe“.
Ein wenig ähnlich verhält es sich mit der Organisation „Extinction Rebellion“. Auch die kommt von der Insel, ist mehr ein wenig undurchsichtig, wird aber derzeit vom SPIEGEL hochgejazzt (Georg Fahrion: „Greta Thunbergs radikale Geschwister“ in SPIEGEL Online vom 19.8.2019). Es geht also wieder einmal um das CO2 und den angeblich rasanten Artentod. Was wird dort über die so genannte „Rebellion gegen das Aussterben“ ausgesagt? Die „Aufständischen buhlen mit Aktionen des zivilen Ungehorsams um maximale öffentliche Aufmerksamkeit“ behandeln aber „einander vor allem extrem sensibel.“ „XR“, so der SPIEGEL, „versteht sich nicht als aktivistische Elite, sondern als Sammlungsbewegung, die alle Menschen mit ausgebreiteten Armen empfängt. (…) Sie wollen den Verkehr, das Wirtschaftsleben und die Regierungsgeschäfte mit friedlichem zivilem Ungehorsam zum Erliegen bringen, um damit eine Kehrtwende in der Klimapolitik herbeizuzwingen. In London haben sie im November 2018 fünf Brücken gleichzeitig besetzt und blockiert, sich mit Sekundenkleber am Tor des Buckingham Palace festgeklebt oder im März 2019 kübelweise Kunstblut vor der Downing Street ausgekippt. In Deutschland besetzten XR-Aktivisten im April stundenlang die Berliner Oberbaumbrücke und im Juli die Deutzer Brücke in Köln, beides wichtige Nadelöhre des Großstadtverkehrs. Ihr Motto lautet, Aufstand oder Aussterben‘.“ Angeblich wurde „XR“ erst am 31.10.2018 gegründet. Dennoch sollen im Rahmen dieses sogenannten Rebellion Day, dem 17.11.2018, bereits insgesamt 6.000 Demonstranten an der Besetzung der wichtigsten fünf Themsebrücken teilgenommen haben, von denen (laut Wikipedia-Eintrag Extinction Rebellion) 85 Personen wegen Verkehrsbehinderung festgenommen worden seien. Auch Greta Thunberg trat im Rahmen dieser Veranstaltungen auf. In der Karwoche 2019 seien nach einem Aufruf der „XR“ nochmals Straßen und Brücken blockiert worden diesmal mit nahezu 600 Festnahmen.
Carola Rackete, die notorische Kapitänin der „SeaWatch3“, die widerrechtlich Migranten im Hafen von Lampedusa ablud und dabei ein italienisches Patrouillenboot rammte, trug bei ihrem ersten Talkshow-Auftritt ein T-Shirt mit dem Logo der Organisation. Augenscheinlich ist „Extinction Rebellion“ eine Organisation der Klimapaniker, die die Welt kurz vor dem Ableben wähnen, die auch in Deutschland rapide wächst. Sie glauben sich in der akuten Apokalypse – die Katastrophenszenarien der Klimaforscher seien bereits übertroffen. Diese, wie sie meinen, Erweckten machen nun geltend, die parlamentarisch-repräsentative Demokratie sei mitsamt ihren Konsensfindungsmechanismen zu schwerfällig und zu korrupt, um die angeblich akuten Überlebensnotwendigkeiten der Menschheit durchzusetzen. Diese Leute nehmen folglich für sich in Anspruch, auf der Straße Druck aufzubauen, Infrastruktur lahmzulegen, um die Politik auf ihren Kurs zu zwingen. Es gibt da noch zu denken, dass der auffallend wohlwollende SPIEGEL-Artikel am Ende von sich sagt: „Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft, für das unsere Reporter von vier Kontinenten berichten. Das Projekt ist langfristig angelegt und wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt.“ Der SPIEGEL, das nach seinem Gründer Rudolf Augstein einst „Sturmgeschütz der Demokratie“ sein wollte, geht eine Sponsoringvereinbarung mit der Stiftung eines globalistisch orientierten Multimilliardärs ein. Was wird die Gates Stiftung da für eine Gegenleistung erwarten? Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Junge Freiheit Reporter Billy Six, der 119 Tage lang in der Einzelhaft eines venezolanischen Gefängnisses Erfahrung auf dem südamerikanischen Kontinent sammeln durfte, bei seinen Veröffentlichungen von keiner globalistisch orientierten Stiftung unterstützt worden ist.
Da, liebe Leser, helfen meiner Meinung nach auch die Bilder des SPIEGEL von friedlichen Blumenkindern, Nerd-Gestalten und jungen Müttern mit Kindern nicht, die den politischen Protest als Selbstfindungsritual, als Weg aus depressiver Einsamkeit und als unvergleichliche Flow-Erfahrung verstehen wollen. Psychologisch ist diese Attraktivität äußert geschickt konzipiert. Man kann eine Bewegung, die die parlamentarisch-repräsentative Demokratie grundsätzlich a) durch Blockadeaktionen systematisch unter Druck setzt oder gar erpresst, oder die b) die parlamentarisch-repräsentative Demokratie grundsätzlich als korrupt, ineffizient oder Unwillens zur Lösung angeblicher Überlebensfragen der Menschheit darstellt und sich bekennt, überall auf der Welt Regime zu stürzen und zu ersetzen, freilich nicht gut als demokratisch und grundgesetzkonform bezeichnen.
Am 6.7.2019 hat „Extinction Rebellion“ in Freiburg nach eigener Darstellung ein „ungehorsames Straßenfest“ mit ca. 250 Teilnehmern organisiert und damit die Kronenbrücke und die Bundesstraße B 31 blockiert. Dies gab uns AfD-Abgeordneten (Sänze, Dr. Podeswa, Klos, Dr. Baum, Wolle) Anlass, über diese Organisation in Baden-Württemberg zu recherchieren und uns am 24.8. in Form eines Antrags mit den entsprechenden Fragen an die Landesregierung zu wenden. Nach Angaben von Extinction Rebellion Deutschland (  https://extinctionrebellion.de ) gibt es in Deutschland ja bereits ca. 70 Ortsgruppen, die im Aufbau oder bereits aktiv sind. Man muss hier fragen, kann eine derart rapide Mobilisierung samt professionell gestalteten Internetauftritten lediglich das Ergebnis der Arbeit einiger untereinander „extrem sensibel“ auftretender Apokalyptik-Idealisten sein? Oder werden die „Muskeln“ dieser Organisation, die so zahlreich auftretenden gutwilligen Weltretter-Mitläufer, für Ideale mobilisiert, die in Wirklichkeit viel härteren Zwecken dienen? Besucht man die Internetauftritte der Ortsgruppen Freiburg, Stuttgart oder Heidelberg, dann verweist erstaunlicher Weise das Impressum stets auf eine britische Firma: auf Compassionate Rebellion Ltd. Adresse: The Exchange, Brick Row, Stroud, Gloucestershire, United Kingdom, GL5 1DF. Die Firma ist im Firmenregister Companies House unter Registernummer 09622618. Als Nature of business ist angegeben: 94990 – Activities of other membership organisations not elsewhere classified, also „Aktivitäten anderer Mitgliedschaftsorganisationen, die anderweitig nicht klassifiziert sind.“ Klar, denkt man sich, Revolution und Erpressung parlamentarischer Systeme durch lautstarke Minderheiten wird man kaum als anerkannte Branche finden.
Compassionate Revolution Ltd. wird von den Direktoren Julian Roger Hallam, Dr. Gail Marie Bradbrook und George William Blackmore Barda. Als deren Beruf gibt Companies House Farmer respektive Not For Profit Manager respektive Greenpeace Sales Rep(resentative) an. Im Falle Hallams handelt es sich um die fünfte Firma – von Organischer Farm, über Künstlerisches Schaffen, Beratung bis hin zu Werbung. Eine der von ihm geleiteten Firmen wurde offenbar zwangsweise geschlossen. Hallam erscheint mir persönlich als eine Art Berufsaktivist, der seine Erfahrungen sogar auf akademischem Wege ausgewertet hat und eine Firma mit entsprechendem Zweckzuschnitt gründet – die Durchsetzung von politischen Agenden, ohne demokratisch-parlamentarische Mehrheiten hinter sich zu haben. Charakteristisch ist dabei der erpresserische Ansatz gegenüber der für das Funktionieren von Gesellschaften notwendigen Infrastruktur, ebenso wie der eigene Zielfindungsprozess, der aus zu angeblicher objektiver Wissenschaft geadelter persönlicher Überzeugung besteht, die alle Mittel nutzt, um das demokratische Mehrheitsprinzip zu umgehen. Man nimmt schlicht eine höhere moralische Einsicht und Legitimität für sich in Anspruch, die der demokratischen Mehrheitsfindung durch höhere Einsicht überlegen sei und ihr zudem mittels direkter Aktionen an Effizienz in der Erreichung der als unumgänglich dargestellten Ziele haushoch überlegen sei. Die Strategie zum Systemsturz, Ergebnis offenbar sorgfältiger Analyse von gescheiterten Bewegungen, benötigt als unabdingbare Rechtfertigung die These vom akut abzuwendenden Weltuntergang. Es galt, um Macht zu entwickeln, seinen Followern eine epische Mission einzutrichtern, in der jeder Orientierungslose und Missachtete Sinnstiftung und Bedeutung zu finden erhofft und sich über einen moralischen Blankoscheck freuen darf. Das Perfide am Umsturzplan ist die Unleugbarkeit des als Motivation vorgebrachten Anliegens, wenn man sich einmal auf den Wahnsinn vom existenzbedrohenden Klimakollaps einlassen will. Das imperative Handeln und Fordern der „XR“ findet also angeblich im Namen des Überlebens künftiger Generationen auf diesem Planeten statt. Entsprechend sollen Kommunen dazu gebracht werden, einen sogenannten Klimanotstand auszurufen. Offenkundig rechtfertigt ein Notstand auch Notstandsmaßnahmen, die im demokratischen Konsensfindungsprozess eben keine Mehrheit fänden und die so auch gegen Mehrheiten durchgesetzt werden könnten. „XR“ scheint mir persönlich ein eleganter Weg, ein repräsentatives politisches System mittels ihm aufgedrängter irrationaler Grundprämissen, die man zu administrativen Wahrheiten machen will, zum Kampf gegen sich selbst zu zwingen. Bezeichnend ist, dass „XR (…) die strategische Entscheidung getroffen (hat), keine konkreten Vorschläge zu unterbreiten, wie die Klima- und Umweltkrise zu lösen ist.“ Diese lägen angeblich bereits in Hülle und Fülle vor. Es scheint mir also der Schwerpunkt der „XR“-Tätigkeit auf Machtausübung zu liegen, während man die konstruktiven Beiträge berufeneren Geistern überlässt. Hingegen soll de facto das parlamentarische System durch „Entscheidungssysteme“ wie die „Bürger:innenversammlung, in denen die Bürger voneinander lernen und gemeinsam die Entscheidungen treffen können, die nötig sind, die Krisen abzuwenden und ein menschlicheres, ökologischeres System zu schaffen.“ Die klingt in meinen Ohren, verzeihen Sie, wie die „empathischere“ Version eines dilettantischen aber öko-ideologisch gefestigten Arbeiter- und Soldatenrates…
Eine deutsche Organisation findet sich im Impressum der deutschen Ableger von „XR“ nicht. In Deutschland zumindest operiert „XR“ nach einer Art Franchisestruktur. Wer immer sich zu den „10 Prinzipien und Werten“ von „XR“ bekennt, darf unter deren Namen auftreten. Auffallend sind auch die einheitlichen E-Mail-Adressen der einzelnen Gliederungen, die auf einen gemeinsamen Server hindeuten. So eine Organisation kostet Geld, nicht anders als in der AfD. Unter den „Prinzipien und Werten“ fallen aus unserer Sicht auf: Punkt 2 „Unser Fokus liegt auf dem Erreichen des Notwendigen. Die 3,5 Prozent der Bevölkerung zu mobilisieren, die nötig sind, um Systemveränderungen zu erreichen.“ Aus der Sicht von meinen Kollegen und mir, könnten hier durchaus gegen die parlamentarische Demokratie und deren Freiheiten gerichtete Veränderungen bezweckt sein, von welchen sich die gutwilligen Blumenkinder heute nicht einmal träumen lassen. Punkt 4: „Wir stellen uns selbst und unser toxisches System offen in Frage. Dabei verlassen wir unsere Komfortzonen, um uns aktiv für Veränderungen einzusetzen.“ Punkt 6: „Alle sind willkommen – so wie sie sind. Wir arbeiten daran, ein geschütztes und für alle zugängliches Umfeld zu schaffen.“ Ein Vorbehalt gegenüber politischen Extremisten findet hier offenkundig nicht statt. Gewalt gegen Sachen und Rechtsbruch werden von führenden Köpfen der „Mutterfirma“ Compassionate Revolution Ltd. ganz offen gebilligt. Bei den von „XR Deutschland“ veröffentlichten Forderungen heißt es: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Forderungen (Anm.: unter anderem die Senkung der vom Menschen verursachten Treibhaus-Emissionen bis 2025 auf Netto-Null!) notwendige, erhebliche Veränderungen unserer Lebensstile und –standards sowie des vorherrschenden Systems bedeuten.“
Hierzu muss man wissen, dass Compassionate Revolution Ltd. beziehungsweise „XR“ unter dem System nicht nur die auf Privateigentum gegründete kapitalistische Wirtschaftsform verstehen, die sich angeblich mit dem Überleben der Menschheit nicht vertrage. Als Teil des „toxischen Systems“ wird zugleich eine parlamentarisch-repräsentative Demokratie denunziert, die angeblich durch Gruppeninteressen unrettbar korrumpiert sei. Dies geht so weit, dass die Weigerung von Regierungen, den Thesen und dem Willen von „XR“ zu folgen, „angesichts der realen Bedrohung unseres Aussterbens als kriminell bezeichnet werden müsse. Von Firmengründer Hallam selbst ist als „his stated ambition for the group“ die Aussage überliefert „bring down all the regimes in the world and replace them“ (s. Daily Mail online vom 16.4.2019). In einer YouTube-Videobotschaft soll er (s. Daily Mail online vom 16.4.2019) von seinen Anhängern persönliche Opferbereitschaft gefordert haben, nötigenfalls auch die Bereitschaft zum Einsatz des Lebens. „‘You need about 400 to go to prison and you need two to three thousand people to get arrested‘ (…) Mr. Hallam has also claimed paralysing traffic will eventually cause food shortages and trigger uprisings.“. Diese Kalkulation mag durchaus das Ergebnis seiner akademischen Arbeit zur Organisation von Protestbewegungen sein – sie ist jedenfalls die Gedankenwelt eines Gewalt tolerierenden Radikalen und nicht die eines harmlosen Blumenkindes!
Über „Extinction Rebellion“ berichtet die Daily Mail online vom 16.4.2019 weiteres Interessantes, und dies deckt sich sehr gut mit der undurchsichtigen Rolle angeblich „philanthropischer“ Stiftungen in den heutigen Klima- und Migrationskampagnen, die ich in früheren Kommentaren bereits angesprochen haben. Klima und Migration sind die globalistischen Agenden per se, die heute gegen die Volkssouveränität der Nationalstaaten in Stellung gebracht werden. Die Daily Mail führt über „XR“ aus: „established in Britain in May 2018, the group has been organised and partly financed by a private limited company called Compassionate Revolution. Its financial support comes from philanthropic foundations and crowdfunding – with an online campaign having raised (pound sterling) 166.000 since launching in October.“ Die selbsternannten Philanthropenstiftungen haben es also geschafft, ein Vehikel mit ihrer Finanzierung zur Zerstörung der parlamentarischen Demokratie in Gang zu setzen, dass nun von meines Erachtens überwiegend naiv-idealistischen, mit hysterisierenden Klima-Inhalten gefütterten Mitläufern am Laufen gehalten wird. Alle wollen sie „etwas tun“, aber sie werden sich selber die Freiheit nehmen. Was es bedeutet, dass die Gates-Stiftung die SPIEGEL online -Berichterstattung in Deutschland über „XR“ sponsert, mag ich hier gar nicht zu Ende denken. Die britische Quelle London Magazine (s.  https://www.the-british-magazine.uk/globalist-fake-revoluti… ) sieht am 28. November 2018 „XR“ ganz offen als ein „fake grassroots movement“ an, das dazu diene, die UN-Agenda21 und mit dieser verbundene Geschäftsinteressen von Investoren durchzusetzen. Sopeziell wird dort auf den eigentümlichen Umstand verwiesen, dass die von dem Grün-Aktivisten Dale Vince gegründete Erneuerbare-Energien-Firma Ecotricity in Stroud, Gloucester, angeblich 21 Firmen unterhalte. Dem Firmendirektor George Barda von Compassionate Revolution Ltd. wird dort ein Geheimdiensthintergrund zugeschrieben.
Hier wäre dringend auch in Deutschland eine Durchleuchtung dieser Organisationen durch staatliche Stellen vonnöten, denn wir sind offensichtlich in einer Situation, in der undurchsichtige Privatstiftungen bekennend umstürzlerische Organisationen finanzieren und demokratische Politiker selbst in dieser Lage noch in nicht zu überbietender Naivität auf den Klimazug aufspringen. Vielleicht geht es mit diesem Zug genauso, wie der türkische Staatspräsident Erdogan einst über die Demokratie sagte: „Wenn wir am Bahnhof angekommen sind, steigen wir aus.“
In diesem Sinne haben wir fünf AfD-Landtagsabgeordnete am 24.8. einen Berichts- und Beschlußantrag an die Landesregierung eingereicht. Dieser will die Struktur und Finanzierung der baden-württembergischen „XR“-Ableger eruieren und fordert die Landesregierung auf, die Vereinbarkeit der Ziele und Mittel von „XR“ mit dem Grundgesetz, der Landesverfassung und dem Strafrecht zu überprüfen. Wir Abgeordnete befürchten schlicht, dass die Franchise-Struktur von „XR“ es bestehenden extremistischen Gruppierungen erlaubt, eine in ihrer überwiegenden Mehrheit wohl von Idealisten getragenen Bewegung für ihre eigenen, in einer Demokratie nicht mehrheitsfähigen Agenden zu kapern. Ebenso können wir es unmöglich tolerieren, dass selbsternannte Philanthropenstiftungen in unserem Land umstürzlerische Umtriebe fördern und finanzieren und unsere gewählten Regierungen dabei tatenlos zusehen.
Es wird spannend,


Ihr


Emil Sänze


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